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Steuerlicher Grenzgängerstatus: der Zonen-Test

Mise à jour le 20/07/2026

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Steuerlicher Grenzgänger oder nicht : der Zonen-Test

Der steuerliche Grenzgängerstatus führt zur Besteuerung in Frankreich. Er hängt zunächst davon ab, wo Sie wohnen und wo Sie arbeiten.

✅ Das Prinzip

Das französisch-deutsche Doppelbesteuerungsabkommen besteuert grundsätzlich im Tätigkeitsstaat. Ausnahme : Der steuerliche Grenzgänger wird in seinem Wohnsitzstaat (Frankreich) besteuert – sofern er die unten stehenden Zonenbedingungen erfüllt.

Die zwei einzuhaltenden Zonen

🏠

Wo Sie wohnen (Frankreich)

In einem der drei Grenz-Départements : Bas-Rhin (67), Haut-Rhin (68) oder Moselle (57).

🏢

Wo Sie arbeiten (Deutschland)

Im gesamten Saarland oder in einer deutschen Gemeinde weniger als 30 km von der Grenze (Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg).

+ zwei zeitliche Bedingungen

  • Tägliche Rückkehr an den Wohnort (grundsätzlich) ;
  • Arbeitstage außerhalb der Zone ≤ 45 pro Kalenderjahr (und ≤ 20 % der Gesamttage).

⚠️ Fehlt eine Bedingung

Sie werden in Deutschland besteuert. Gut zu wissen : Telearbeit zu Hause, in der Grenzzone, gilt als in der Zone ausgeübt – sie lässt den Status nicht verlieren.

⚖️ Rechtsgrundlagen

Doppelbesteuerungsabkommen Frankreich-Deutschland vom 21. Juli 1959, Zusatzvereinbarung vom 20. Oktober 2001, Verständigungsvereinbarung vom 16. Februar 2006. Geprüft auf impots.gouv.fr — Stand 2026.

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