Sprachen in der Schule in Frankreich, auf Seiten des Grand Est: drei Gebiete, drei sehr unterschiedliche Angebote. Elsass und Moselle verfügen über deutsch-französische Schulzüge, die es sonst nirgends in Frankreich gibt; die Ardennen setzen auf die nationalen Programme.
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Die nationalen Lehrpläne finden Sie auf education.gouv.fr; die lokalen Karten bei den Académies Strasbourg, Nancy-Metz und Reims.
Was unterscheidet die drei Gebiete?
Der Sprachunterricht folgt in ganz Frankreich einem nationalen Rahmen (Fremdsprache ab dem CP), aber die Grenzgebiete des Grand Est gehen weiter: Das Elsass bietet den paritätischen 50/50-Zug Französisch-Deutsch ab dem Kindergarten, die Moselle ihre bikulturellen Schulen mit 6 bis 9 Stunden Deutsch pro Woche – beides einmalig in Frankreich. In den Ardennen gelten die klassischen Programme mit Bilangue-Klassen und europäischen Sektionen. Für deutschsprachige Familien, die in Frankreich leben oder arbeiten, sind Elsass und Moselle damit besonders attraktiv: Ihr Kind behält die Familiensprache auf hohem Niveau bei und erwirbt zugleich das französische Schulsystem.
Häufige Fragen
Kann ein deutschsprachiges Kind vom zweisprachigen Zug profitieren?
Ja – gerade für Familien mit Deutsch als Familiensprache ist der paritätische Zug ideal: Die Hälfte des Unterrichts findet auf Deutsch statt, der Rest auf Französisch.
Wo gibt es das AbiBac in Frankreich?
An 18 Lycées im Elsass und mehreren in Lothringen – die Karten führen die Académies Strasbourg und Nancy-Metz.
Fragen zur Schule über die Grenze hinweg?
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