Luxmobil 2025: Mobilität der Grenzgänger in Zahlen
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8 Jahre nach der ersten Luxmobil-Erhebung von 2017 haben sich Luxemburg und seine Grenzregion stark verändert: Die Wohnbevölkerung ist gewachsen, ebenso die Zahl der Grenzgänger. Die Ausgabe Luxmobil 2025, für die rund 9.000 Personen befragt wurden, zeichnet ein aktuelles Bild der Mobilitätsgewohnheiten in Luxemburg und fließt in die Ausarbeitung des künftigen Nationalen Mobilitätsplans 2040 ein.
Längere Wegezeiten für Grenzgänger
Die Studie zeigt, dass die täglichen Wege für Grenzgänger mehr Zeit in Anspruch nehmen als für Einwohner Luxemburgs. Einwohner, die ihr Zuhause verlassen, sind im Durchschnitt 1 Std. 44 Min. unterwegs. Bei Grenzgängern liegt dieser Wert höher: 2 Std. 20 Min. für Einwohner Deutschlands, 2 Std. 19 Min. für Einwohner Belgiens und 2 Std. 10 Min. für Einwohner Frankreichs.
Der Arbeitsweg bleibt ein wichtiger Bestandteil der Mobilität von Grenzgängern, wobei die Zufriedenheit je nach Wohnsitzland unterschiedlich ausfällt. Die Einwohner Luxemburgs sind insgesamt zufrieden: 77 % geben an, zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. Auch bei den Grenzgängern aus Deutschland (56 %) und Belgien (55 %) überwiegt die Zufriedenheit.
Anders sieht es bei den in Frankreich wohnenden Grenzgängern aus: Nur 43 % sind mit ihrem Arbeitsweg zufrieden oder sehr zufrieden. Deutlich ist der Abstand auch zu den sonstigen Wegen der Einwohner Luxemburgs, bei denen die Zufriedenheit 87 % erreicht.
Ein schrittweiser Wandel bei den Verkehrsmitteln
Zwischen 2017 und 2025 haben sich auch die Verkehrsmittel verändert. Bei den Wegen, die nicht zu Fuß zurückgelegt werden:
- sank der Anteil des Individualverkehrs mit dem Auto von 55,7 % auf 52,5 %;
- stieg der Anteil des öffentlichen Verkehrs von 18,6 % auf 20 %;
- legten Fahrgemeinschaften von 23,6 % auf 24,3 % zu;
- stieg der Anteil des Fahrrads von 2 % auf 3,2 %.
Die Ergebnisse von Luxmobil 2025 dienen als Grundlage für den künftigen Nationalen Mobilitätsplan 2040, dessen Vorstellung für 2027 geplant ist. Sie sollen insbesondere helfen, die Mobilitätspolitik an die seit 2017 beobachteten Veränderungen anzupassen.
👉 Zur Pressemappe der luxemburgischen Regierung (auf Französisch)
