Praktikum
Praktikum in Deutschland : ihre rechte und pflichten

Vergütung

Zwischenpraktikum

Für Praktikanten, die ein Pflichtpraktikum im Rahmen des Studiums absolvieren, ist keine gesetzliche Mindestvergütung vorgesehen. Das Pflichtpraktikum ist dem Mindestlohngesetz nicht unterstellt. In der Praxis kann eine eventuelle Vergütung mit dem Arbeitgeber verhandelt werden (freiwillige Vergütung), wenn das Praktikum mehr als 3 Monate dauert. Die Höhe der Vergütung wird bei der Unterzeichnung der Vereinbarung festgesetzt. Sie richtet sich nach den zugewiesenen Aufgaben und den Finanzen des Unternehmens.

Die Höhe der Vergütung variiert im Allgemeinen zwischen 300  und 800 €. Sie hängt vom Praktikumsziel  (für eine pädagogische Ausbildung oder für eine präzise Aufgabe) und vom Ort ab. In den deutschen Städten wie München, Frankfurt oder Stuttgart sind die Vergütungen höher als in Berlin… Im öffentlichen Sektor und in den  Vereinigungen werden selten Vergütungen gezahlt.

Freiwilliges Praktikum

Seit dem 1. Januar 2015 verpflichet ein freiwilliges Praktikum von mehr als 3 Monaten zu Gewährung des Mindestlohnes (8.50 €/Std) ab dem ersten Arbeitstag. Wenn das Praktikum weniger als 3 Monaten dauert, bestimmt der Arbeitgeber die Vergütung frei. Diese muss immerhin dem Mindestlohn der Branche (festgesetzt durch den Bundesinstitut für Berufsbildung) entsprechen.